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4 | Spielplatz mit Outdoor-Fitness |
Dem örtlichen Sportverein sei es gedankt, dass der Sportplatz seit 2023 über Outdoor-Fitnessgeräte verfügt. Das Projekt wurde beim Ideenwettbewerb „Wir für unser Dorf“ der Region Klosterbezirk Altzella prämiert. Die Geräte befinden sich auf dem Gelände des Vereins, sind aber nicht nur für deren Mitglieder zugänglich. Ganz im Gegenteil – Anwohner wie Spaziergänger sind gleichermaßen dazu eingeladen, die Anlagen zu nutzen und sich sportlich zu betätigen.
8 | Freibad Hainichen |
Südlich von Hainichen erstreckt sich das städtische Freibad. Die große Wasserfläche liegt windgeschützt in der tiefsten Stelle des Areals, umgeben von Liegewiesen, Terrassenflächen, Hängen und Wegen. Für alle Altersklassen finden sich hier Angebote: das beliebte 50-Meter-Becken, der 3-Meter-Turm und ein farbenfrohes Planschbecken mit Wasser- Fliegenpilzen, einem Orca-Wal sowie einer Wasserglocke. Dank einer umfangreichen Generalsanierung, gefördert durch „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“, erstrahlt das Freibad seit seiner Neueröffnung im Mai 2022 in neuem Glanz. Gäste dürfen sich nun auch auf das 1-Meter-Sprungbrett sowie die Breitrutsche freuen.
9 | Reit- und Sportbetrieb Sina Wick |
10 | Spielpatz Bockendorf |
11 | Spielplatz Buttermilchweg |
12 | Spielplatz Feldstraße |
13 | Spielplatz Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung |
14 | Spielplatz August-Bebel-Straße |
87 | Spielplatz im Stadtpark |
25 | Café Naschkatze |
26 | Bäckerei Illgen (Standort Hainichen) |
27 | Ferienwohnung Hofmann |
28 | Gästewohnungen WG Hainichen |
29 | Gästewohnungen WG Hainichen |
30 | Stadthaus Quartier |
31 | Ferienwohnung "Merkurhof" |
32 | Ferienwohnung "Konradsklause" |
33 | Ferienwohnung "Schlupfwinkel" |
34 | Ferienwohnung Sonnenseite |
35 | Zimmervermietung Graupner |
36 | "Apotheke im Park" |
37 | Weberstube |
38 | Eles-Döner Pizza |
39 | Brücken Pizza Kebap Haus |
40 | Bistro am Markt (Fleischerei Richter) |
41 | Leon Quán - Asiatische Spezialitäten |
42 | Alanya Dürüm Kebap |
43 | Pension Agrargenossenschaft Hainichen-Pappendorf eG |
45 | Pension Schirmer |
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46 | Pension "Am Rahmenberg" |
47 | Pension "Zur Hucke" |
48 | Pension "Brauhofstube" |
58 | Pizzeria Da Luigi |
59 | Gaststätte Wintergarten |
60 | Griechisches Restaurant "Athos" |
61 | Pizzeria San Marco |
49 | Horse4C-Ranch |
50 | Bierthelsdorfer Brauerei |
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51 | Imkerei Farle |
52 | Landfleischerei Hainichen |
53 | Bäckerei Groschupf (Filiale Aldi) |
54 | Bäckerei Groschupf (Filiale Netto) |
55 | Bäckerei Groschupf (Filiale Edeka) |
56 | Frankenberger Backwaren |
57 | Bäckerei Kirsten |
15 | camera obscura |
Die camera obscura (lateinisch für „dunkle Kammer“) ist eine faszinierende optische Vorrichtung, die schon seit Jahrhunderten die Neugier der Menschen weckt. Durch ein kleines Loch fallen Lichtstrahlen von außen in einen dunklen Raum und erzeugen auf der gegenüberliegenden weißen Fläche ein seitenverkehrtes, auf dem Kopf stehendes Abbild. Das Prinzip wurde zur Sonnenbeobachtung und seit der Renaissance als transportable Zeichenhilfe für proportional genaue Darstellungen genutzt. Dabei kamen Linsen und Spiegel zum Einsatz. So auch in den begehbaren dunklen Kammern, die ab dem 19. Jahrhundert entstanden. Über einen dreh- und klappbaren Spiegel wird die bewegte Umgebung durch eine Linse auf einen weißen, höhenverstellbaren Tisch projiziert. Auf dem Rahmenberg in Hainichen öffnete 1883 eine solche Einrichtung, die damit die zweitälteste in Deutschland ist. Besucher können den 1985 neu errichteten, 11 m hohen Turm von April bis Oktober besuchen. Vor Ort gibt es auch einen Optik- Parcours und eine Spiegelwiese zu entdecken.
20 | Wegweisersäule Hainichen |
21 | Wegweisersäule Hainichen |
23 | Trinitatiskirche Hainichen |
Geschichte und Baugeschichte der Kirche
Die Trinitatiskirche prägt seit 1899 das Bild der Kleinstadt Hainichen. Bis 1906 bestimmte die alte Stadtkirche hinter dem Rathaus das Stadtbild. Das Gebäude wurde 1905 abgetragen und am 1906 gesprengt. Für die heutige Trinitatiskirche erfolgte am 9. September 1896 der erste Spatenstich, am 24. Mai 1897 fand die Grundsteinlegung statt. Zum Trinitatisfest am 28.Mai 1899 wurde das neue Gotteshaus dem dreieinigen Gott geweiht. Direkt neben der Kirche entstand im gleichen Stil in den Jahren 1898/99 das Diakonat mit Wohnungen, Gemeinderäumen und dem Pfarramt. Die Trinitatiskirche erfuhr 1958-1962 gravierende Umgestaltungen. Die stark verzierte Ausmalung des Kirchenraumes wurde weiß übermalt. Das Kruzifix stammt aus dem Jahre 1659 und wurde von dem Cunnersdorfer Bauer Peter Cunat gestiftet. Der sechseckige Taufstein aus Sandstein stammt von O. Fiebiger aus Potsdam, und wird durch kleine Ornamente geziert. Unter der Orgelempore befinden sich zwei spätgotische Altarschreine, welche aus dem 15. Jh. stammen und in der alten Stadtkirche bis 1674 als Nebenaltäre dienten. 1993 wurde der Altarraum renoviert, eine neue Heizungsanlage eingebaut, und einige Fenster restauriert. Die farbigen Bleiglasfenster wurden von Prof. Fritz Geiges (1853 - 1935, Freiburg i. B.) entworfen. 2009/2010 wurde die ursprüngliche Ausmalung im neugotischen Stil wiederhergestellt. Auf der Westempore leistet die Orgel ihren Beitrag zur optischen und musikalischen Ausgestaltung der Kirche. Das Orgelwerk stammt von der Fa. Sauer aus Frankfurt /Oder und beherbergt mehr als 2000 Pfeifen. Die Orgel besitzt zwei Manuale mit 36 Registern. 1924 fand eine erste Überholung statt, in der jedoch die Mängel der pneumatischen Orgel nicht behoben werden konnten.
Bezug zum Kloster Altzella
Die Stadt Hainichen hatte in der Geschichte keinen direkten Bezug zum Kloster Altzella ist aber seit 2007 im Klosterbezirk Altzella.
24 | Dorfkirche Bockendorf |
Historisches zur Kirche Bockendorf
Bockendorf zählt zu den ältesten Dörfern ringsum. In einer Stiftungsurkunde des Jahres 1184 wurde es das erste Mal erwähnt, gegründet wurde das Dorf wahrscheinlich schon um 1100. Die erste Kirche, eine einfache Blockhütte, war wohl im 12. Jahrhundert mit den ersten Siedlern errichtet wurden.
Das Kloster Altzella erwarb 1284 von Markgraf Heinrich für Bockendorf und Eulendorf einen jährlichen Zins von drei Mark Silber sowie das Kirchlehn und Schultheißenamt. Die Pfarrkirche gehörte zum Archidiakonat Roßwein.
Bekannt ist, dass 1597 eine Kirche aus Stein gebaut worden ist, welche seit 1693 eine Uhr besitzt.
Der 30jährige Krieg, welcher von 1618 bis 1648 wütete, machte auch vor Bockendorf nicht halt. Viermal wurde das Dorf schwer heimgesucht und geplündert. 1632 wurde der damalige Pfarrer Johann fortgeschleppt und dessen Nachbar Johann Werner gefangen genommen. Johann Werner gilt als Bockendorfs berühmtester Sohn – er prophezeite 1629 den Sieg des Schwedenkönigs Gustav Adolf bei Breitenfeld, seine Rolle als Retter des Protestantismus und auch dessen Tod in der Schlacht bei Lützen voraus.
Als Besonderheit zu erwähnen ist ein vergoldeter Abendmahlskelch, welcher 1653 gebraucht gekauft wurde und aus der Zeit Luthers stammen soll. Auch heute wird er noch zur Feier des heiligen Mahles verwendet. Dieser kostete 16 Schok, sechsmal so viel wie in der damaligen Zeit ein Rind.
Seit 1721 kann in der Kirche einer Orgel gelauscht werden. Der Turm wurde 1819 vergrößert und 1832 wurde das Hauptschiff stark erweitert. Die Ausmalung im Innenraum erfolgte im Jahre 1914. Nach dem 1. Weltkrieg wurde eine Beschriftung an den Emporen und dem Altar vorgenommen, mit welcher man sich heute kritisch auseinandersetzt.
25 | Katholische Kirche St. Konrad |
Geschichte und Baugeschichte
1936 Grundsteinlegung
1937 Weihe der St. Konrad-Kirche
1939 Weihe der Altargruppe, Bildschnitzer J. Neustifter (Eggenfelden). Das Kreuz war bereits zur Kirchweihe vorhanden.
1943 Aufstellung der Marienstatue, Künstler J. Neustifter
1954 Errichtung Pfarrei St. Konrad Hainichen, bisher Pfarrvikarie der Pfarrei St. Joseph Chemnitz und Weihe der Jehmlich-Orgel
1959 Aufstellen der Herz-Jesu-Figur, Künstler J. Neustifter
1976 Neugestaltung des Altarraumes nach Maßgabe des Konzils
1981 Glockenweihe auf den Namen „Gaudete“
1992 Anbringung des von den Pfarreien des Dekanates Dorsten gestifteten Kreuzweges
2002 Auflösung der Pfarrei St. Konrad Hainichen, jetzt der Pfarrei St. Laurentius zugehörig
10/2003 Beginn der Sanierung
2003 Neue Krippe, Holzbildhauermeister F. Schelter (Königswalde)
2007 Neue Marienfigur mit Jesuskind für die Werktagskapelle, Holzbildhauermeister F. Schelter
2008 Umgestaltung und Umsetzung der Kreuz-Figuren-Gruppe, Anbringen einer Konsole aus rotem Sandstein, neuer Tabernakel, Innenanstrich, Restaurierung der Marien- und Herz-Jesu-Statue und farbliche Anpassung an Figurengruppe im Altarraum
2011 Weihe des neuen Altars, Segnung neuer Ambo, Herstellung Altar und Ambo durch Steinmetzmeister Kampik, Pappendorf
Persönlichkeiten
St. Konrad von Parzham – Namenspatron unserer Kirche
Der Patron unserer Kirche und Gemeinde ist der heilige Kapuziner-Bruder Konrad von Parzham. Sein bürgerlicher Name lautete Johannes Evangelist Birndorfer 1818-1894. Papst Pius XI. sprach ihn am 15.06.1930 selig und am 20.5.1934 heilig. Sein Wahlspruch war „Das Kreuz ist mein Buch“
Bezug zum Kloster Altzella
um 1150 bringen rheinisch-fränkische Siedler den katholischen Glauben nach Sachsen (Siedlungswerk unter Markgraf Otto dem Reichen)
1162 Gründung des Zisterzienserklosters Marienzelle (Altzella/Nossen)
1185 Unter dem Namen Heynichen wurde unsere Stadt erstmals urkundlich erwähnt, zuerst als Rastplatz für Salzfuhrleute
1502 Katholische Kirche wird zum 3. Mal erweitert
1537 erlosch durch Abschaffung der Hl. Messe und die Einführung der Reformation das Ewige Licht
1841 am 9. Sonntag nach Pfingsten feierte man zum ersten Mal nach der Reformation wieder die Hl. Messe in Hainichen, Hainichen gehörte damals zur Pfarrei Freiberg
09.05 1537 Letzte Hl. Messe in der alten katholischen Kirche St. Michael (zw. Rathaus und dem evang. Gellert-Pfarrhaus).
Genau nach 400 Jahren am 09.05.1937 wurde in Hainichen wieder in einer katholischen Kirche die Hl. Messe gefeiert und das Ewige Licht brannte wieder.
28 | Gellert-Museum |
Im Hainicher Stadtpark befindet sich das Gellert- Museum, das in seiner Dauerausstellung das Leben und Werk von Christian Fürchtegott Gellert (1715 – 1769) sowie die Entwicklung der Fabel seit der Antike thematisiert. Im Fokus stehen die Fabelwelt und die sächsische Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts, exemplarisch durch die Gellert- Brüder Christian Fürchtegott, Christlieb Ehregott und Friedrich Lebrecht. Besucher können sich mit Zitaten, Rezitationen alter Sprachrhythmen, Büchern, Vertonungen und historisch-wissenschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzen. Die Ausstellung präsentiert Exponate, Fabeln in Bildern und bietet auch zahlreiche pädagogische Angebote für Kinder.
Christian Fürchtegott Gellert (1715 – 1769), deutscher Dichter, Schriftsteller und Pädagoge des 18. Jahrhunderts, zeigte in Hainichen früh außergewöhnliches literarisches Talent. Sein Studium in Theologie und Philosophie in Leipzig führte zur späteren Professur für Philosophie.
Gellert war bekannt für klare, verständliche und moralische Fabeln, Gedichte sowie Erzählungen, geprägt von einem humanistischen Weltbild mit Toleranz, Mitgefühl und Nächstenliebe. Er setzte sich für Vernunft ein, bekämpfte Aberglauben und kritisierte gesellschaftliche Strukturen seiner Zeit. Das Gellert-Museum hat sonntags bis donnerstags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Einmal im Stadtpark angekommen, kann die Zeit gleich noch für einen Spaziergang genutzt werden.
29 | Stadtpark Hainichen |
Der Stadtpark Hainichen wurde von Julius Herrmann Werner (1819 – 1860) als Landschaftsgarten neben der Begräbnisstätte seiner Familie errichtet. Im Jahr 1847 ließ er das sog. Schweizerhäuschen und ab 1851 das Parkschlösschen bauen. In diesem befindet sich heute das Gellert-Museum. Ursprünglich privat, ging es 1899 in den Besitz der Stadt Hainichen über und wurde so für die Öffentlichkeit zugänglich. Schon im Jahr 1900 feierten die Einwohner von Hainichen im Park das erste Parkfest, welches heute noch jedes Jahr traditionell im Juli stattfindet. Im Laufe der Zeit wurden der Anlage verschiedene Gestaltungselemente hinzugefügt, darunter ein Tiergehege, eine Freilichtbühne, ein Sukkulentenbeet und eine Blumenuhr. Der Park ist jederzeit geöffnet und bietet sich für kleine Spaziergänge an. Für Kinder gibt es einen Spielplatz. Im Sommer finden auf der Freilichtbühne auch Veranstaltungen statt.
19 | Friedrich-Gottlob-Keller Brunnen |
22 | Tuchmacherhaus |
26 | EigenARTig Ratskeller Hainichen |
» Routenplaner
» www.kneipe-eigenartig.de
» www.kneipe-eigenartig.de/..
27 | Saal "Goldener Löwe" |
157 | Die Sage vom Trompeterfelsen |
Nahe der Steyermühle im Tal der Kleinen Striegis erhebt sich der Trompeterfelsen. An ihn knüpft sich die Sage, dass in einem Krieg vor Jahrhunderten ein Trompeter, um seinen Verfolgern zu entgehen, mit seinem Ross hinabgesprungen sei. Dabei habe er sich tödlich verletzt.
Mitleidige Menschen haben ihn dann mit seiner Trompete in der Nähe der Absturzstelle begraben und auf den Grabhügel einen Rosenstock gepflanzt. Der Rosenstock ist erst im strengen Winter des Jahres 1929/30 eingegangen. Seitdem ist die Lage des Grabes nicht mehr bekannt.
7 | Bahnhof Hainichen |
8 | Freeman Bikes |
9 | Überdachte Sitzgruppe |
10 | Parkplatz Stadtbad Hainichen |
11 | Gästeamt / Stadtbibliothek Hainichen |
114 | Parkplatz am Walter-Glöckner-Stadion |
115 | Rastplatz am Parkplatz Walter-Glöckner-Stadion |
116 | Parkplatz Oederaner Straße |
118 | Rastplatz am Rundwanderweg |
120 | Rastplatz am Rundwanderweg Pahlbach - Herrenholz |
227 | Stadt Hainichen |
Das Projekt wird gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung nach der Richtlinie FR-Regio, welches mit Steuermitteln
auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes mitfinanziert wird.