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7 | Aussichtspunkt Raußlitz |
Ein Aussichtspunkt am Weg- und Feldrand, der sich mit zwei Bänken auch als Rastplatz anbietet. Er liegt am Ketzerbachtalweg.
9 | Radewitzer Höhe |
Nördlich des Stadtgebietes Nossen erhebt sich die Radewitzer Höhe über den hügeligen Feldern der Lommatzscher Pflege. Hier oben eröffnet sich bei klarem Himmel ein imposanter Rundblick über einen Ring kleiner traditionsreicher Dörfer und die wunderschöne Landschaft des Klosterbezirks Altzella bis zum fernen Horizont. Ein Pfad von Radewitz aus führt auf die 305 m hohe Kuppe, die von einem kleinem malerischen Wäldchen gekrönt ist. Hier ruht ein monumentales Grabmal, das im Jahr 1920 für die Radewitzer Bauernfamilie Hänsel errichtet wurde. Zudem erzählen u.a. betonierte Schützenlöcher aus der jüngeren Vergangenheit und historische Wallanlagen und sogenannte Schanzen aus dem Siebenjährigen Krieg von vergangenen Zeiten.
10 | Rodigtturm |
Seit April 2020 schmückt der neue Rodigtturm, zentrumnah auf der Spitze des Rodigtberges gelegen, das Umland der Ortslage Nossen. Er besitzt eine Gesamthöhe von ca. 30 Metern. Auf 24,3 Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform, die über 135 Stufen und 14 Zwischenpodeste erreichbar ist. Der Turm soll einen Baum mit Blättern darstellen, deren Form den Walnussblättern aus dem Stadtwappen der Stadt Nossen nachempfunden ist. Die Errichtung des Turmes konnte als LEADER-Projekt mit EU-Fördermittel und zahlreichen Spenden realisiert werden.
Bereits der frühere Rodigtturm, der den Platz auf der Spitze des Rodigtberges von 1884 bis 2008 einnahm, konnte durch Spenden aus der Bürgerschaft gebaut werden. Damals sammelten Heimatfreunde im Rahmen von Benefizveranstaltungen insgesamt 1.200 Goldmark für den eisernen Turm, der im Hammerwerk Obergruna konstruiert und gebaut wurde. Trotz kleinerer Restaurierungen und Sicherungsarbeiten verfiel der Turm über die Jahre, musste mehrmals gesperrt und aufgrund seiner Baufälligkeit und Durchrostungen im Dezember 2008 abgerissen werden. Zwölf Jahre später hatte die Stadt das Wahrzeichen in neuem Glanz wieder. Der Besuch des Aussichtsturmes lässt sich gut mit einem Spaziergang durch den Wald um den Rodigtberg verknüpfen.
Etwa 250 Meter südlich des Rodigtturmes befindet sich ein Parkplatz, von dem aus der Ausflug zur Aussichtsplattform gestartet werden kann. Der Turm ist ganzjährig geöffnet und zieht Besucher jeden Alters an, die einen Weitblick über die Landschaft um Nossen genießen wollen. Er ist bestens als Ausflugsziel für Familien, Wandergruppen und Naturfreunde geeignet.
11 | Wunschwitzer Ausichtsturm |
12 | Skaterbahn an der Mulde |
22 | Schubert´s Milchschafhof |
23 | Volksbad Nossen |
Das städtische Volksbad Nossen liegt am Stadtrand von Nossen in idyllischer Lage. Mit Badebecken für verschiedene Ansprüche, großen Liegewiesen und vielen verwinkelten Ecken bietet es Badespaß und gemütliche Sonnen- oder Schattenplätzchen für Groß und Klein. Schwimm- und Sportbegeisterte können ihre Bahnen im großen Wettkampf becken ziehen. Abenteuerlustige Besucher finden am großen Becken eine 53 Meter lange Rutsche, die bei den jüngeren Badegästen für große Begeisterung sorgen wird. Für die jüngsten Besucher gibt es ein liebevoll gestaltetes Planschbecken mit einer extra breiten Rutsche. Wer sich nach oder vor der Erfrischung auch außerhalb des Wassers sportlich betätigen möchte, kann den Fußballplatz, mehrere Volleyballplätze und die Tischtennisplatten nutzen.
24 | "Splash" Sport- und Freizeitzentrum Nossen |
25 | Fjordpferdehof Stabach |
26 | Spiel- und Sportplatz Rhäsa |
27 | Spielplatz Alter Friedhof |
28 | Spielplatz Am Kronberg |
29 | Spielplatz Deutschenbora |
» Routenplaner
» www.nossen.de/..
» www.ins-erzgebirge.de/..
31 | Spielplatz Raußlitz |
32 | Spielplatz Steinbusch |
33 | Spielplatz Wendischbora |
34 | Spielplatz Ziegenhain |
86 | Spielplatz Rüsseina |
74 | Bäckerei Illgen (Standort Edeka) |
75 | Bäckerei Illgen (Standort Frischecenter) |
76 | Bäckerei Mathias Krell |
77 | Bäckerei Möbius (Filiale Nossen) |
78 | Bäckerei Stölzel (Filiale Nossen) |
79 | Bäckerei und Konditorei Peter Liebe |
80 | Café Zur Eiszeit |
81 | Café Zwergenland-Eula |
82 | Eiscafè Albrecht |
83 | Eiseck Albrecht |
84 | Eis-Grafe-Eula |
85 | Kohlar Bäckerei Konditorei & Eiscafe |
86 | Seidels Klosterbäckerei (Filiale Nossen) |
87 | Unser Bäcker Klipphausen (Filiale Nossen) |
88 | Gästehaus Sonja |
89 | Ferienhaus Weser |
90 | Ferienwohnung Janke |
91 | Ferienwohnung Klaus Mühlberg |
92 | Ferienwohnung Monika Zideck |
93 | Ferienwohnung Snaga Harald |
94 | Gutshof Dobschütz |
95 | Monteurzimmer - Gästezimmervermittlung |
97 | Wustmanns Ferienwohnung |
99 | Firat Döner-Pizza-Kebap-Haus |
100 | Istanbul Döner |
101 | Karin Reiter Imbißstube an der Obermühle |
102 | McDonalds |
103 | Pension "Toms Hütte" |
110 | Bahnhofgaststätte Ziegenhain |
112 | Gasthof Lossen |
113 | Gaststätte Jägerhof |
114 | Restaurant "Zum Heißen Stein" |
105 | Fleischerei Gretenkord - Frischecenter |
106 | Hof Mahlitzsch |
Seit fast 30 Jahren wird der Hof biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Am östlichen Rand des Klosterbezirks gelegen, arbeiten hier Landwirte gemeinsam mit Gärtnern, Melkern, Bäckern und vielen anderen. Der Hofladen hat an sechs Tagen in der Woche geöffnet und bietet ein Sortiment an, welches zu 100 % aus Bio-Produkten besteht.
107 | Imkerei & Imkereibedarf Steffen Wittig |
109 | Streuobstkelterei Gohla |
47 | Klosterpark Altzella |
Das Erbe der Zisterzienser lässt sich auf einem Rundgang durch den Klosterpark Altzella erkunden, der dabei durch ein mittelalterliches Klosterrefektorium und den Bibliothekssaal hinaus in die romantische Parkanlage führt. Hier können alte Bäume sowie mittelalterliche Ruinen bestaunt werden. Die Geschichte des Klosterparks beginnt bereits im 12. Jahrhundert. Im Jahr 1162 erhielt der Meißner Markgraf Otto der Reiche die Genehmigung von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, das Kloster Marienzell zu gründen. Ursprünglich als Begräbnisstätte für seine Familie gedacht, begann hier 1175 mit dem Einzug von zwölf Mönchen und einem Abt aus dem Mutterkloster Pforta das klösterliche Leben. Seine erste Blütezeit hatte das Kloster im 13. Jahrhundert unter Abt Ludeger mit einer bereits gut ausgestatteten Bibliothek und der Entstehung des »Sachsenspiegels«, des ältesten deutschen Rechtsbuchs.
48 | Litfaßsäule |
49 | Pöppelmannbrücke Nossen |
Große Bedeutung für die Ansiedlung in Nossen hatte im Jahr 1717 die Erneuerung der Muldenbrücke durch den Barockarchitekten Matthäus Daniel Pöppelmann. Der berühmte deutsche Baumeister stand in den Diensten von Kurfürst August dem Starken. Als sein berühmtestes Bauwerk gilt der Dresdner Zwinger. Die Nossener Pöppelmannbrücke ist ein Knotenpunkt für regionale und überregionale Wander- und Radwege. Wer zur richtigen Jahreszeit das historische Bauwerk passiert, kann die nistenden Störche auf der Esse nebenan beobachten.
50 | Wegstein Am Kronberg |
51 | Denkmal Ilkendorf |
52 | Völkerschlachtsdenkmal Saulitz |
54 | Dorfkirche Heynitz |
Geschichte der Kirche Heynitz
Die Anfänge der Gemeinde Heynitz reichen zurück bis zur slawischen Besiedlung in unserem Landstrich ab dem Jahr 600. So lag Heynitz 929 im slawischen Gau Dalaminzi. Danach begann die Eroberung des slawischen Altsiedellandes und die deutsche Herrschaft in der Mark Meißen wurde gefestigt. 1160 gehörte Heynitz zum Burgward Robschütz. Bis 1220 erfolgte die Besiedlung der Gebiete außerhalb der slawischen Altsiedlerbereiche durch deutsche Kolonisten. In dieser Zeit wurde ein Vasall des Meißner Burggrafen mit Heynitz belehnt, der im Dorf eine Wasserburg errichtete. In einer Urkunde von 1346 wird Heynitz als Parochialkirche erwähnt, die unter dem Erzpriester von Lommatzsch stand. Ende des 14. Jh. findet man in Urkunden mehrfach einen Jenchin von Heinicz. 1396 verbürgten sich Jane und Hans von Heinitz für die Brüder von Ziegler auf Gauernitz, als diese dem Kloster Altzella das Dorf Reick verkauften. Ein Heynitzer Pfarrer wird 1428 erstmals erwähnt. Im Meißner Bischofsmatrikel von 1495 ist die Kirchgemeinde Heynitz in der Sedes Lommatzsch vermerkt. 1539 kommt es zur Reformation und Heynitz wird lutherisch. In der ersten kursächsischen Landesaufnahme von 1591 findet sich unter dem Amt Meißen folgender Eintrag: 'Das Dorf Heinitz ist Georg von Heinitz erben 3 Bauern, 9 Halb Hüffner, 9 Heuslein'.
Im Jahr 1720 erhielt die bis dahin viel niedrigere Kirche im Wesentlichen ihre heutige Gestalt. Die Mauern wurden um 3 Ellen erhöht, eine zweite Empore gebaut, der Turm an der Westseite und die Sakristei an der Ostseite angebaut. Leider wurde bei den Bauarbeiten der 1622 von Anna von Heynitz gestiftete steinerne Altar zerschlagen. 1842 erfolgte ein Umbau, bei dem die Orgel über dem Eingang im Turm platziert wurde. 1879 brannte der Turm durch einen Blitzschlag bis auf die Turmhaube ab. Beim Wiederaufbau wurde er um 2 Ellen erhöht. Gleichzeitig erneuerte man die Sakristei, versah sie mit zwei bunten Glasfernstern und stellte eine Büste Luthers und Melanchtons auf. 1960 wurde das Kirchendach neu gedeckt und 1984 - 1991 erfolgten eine umfangreiche Innen- und Außenerneuerung. Bei all diesen Arbeiten nahmen die Dorfbewohner als Helfer und durch Spenden großen Anteil.
Auch in Zukunft wird an unserer Kirche gebaut werden müssen, vor allen das Turmdach und das des Kirchenschiffs sind in einem sehr schlechten Zustand. Dabei sind wir wieder auf Ihre Mithilfe und Spenden angewiesen.
Besonderheiten
Taufengel
Ein besonderes Kleinod ist der schwebende Taufengel, der 1720 von Anna Elisabeth von Heynitz gestiftet wurde. 1884 verbannte man ihn auf den Kirchenboden und nutzte einen Taufstein. 1938 wurde er 'wiederentdeckt' und wieder aufgehängt bis er 2009 aufwendig restauriert wurde. Das Besondere: beim Herunterlassen zur Taufe dreht er sich 180 Grad.
Geläut
Im Turm hängen zwei Bronzeglocken. Die 340kg schwere große Glocke wurde 1533 durch die Gießerei Hilliger in Freiberg gegossen. Sie trägt die Inschrift: Soli deo honor et gloria - Allein Gott Ehre und Ruhm. Vermutlich gehörte die Glocke einst dem Kloster Altzella. Die 125 kg schwere kleine Glocke wurde 1921 durch Fa. Bierling in Dresden gegossen. Die ebenso von 1921 stammende mittlere Glocke (221 kg) kam nach dem Abtransport im 2. Weltkrieg leider nicht wieder nach Heynitz zurück.
Kanzel
Gottlob Rudolf von Heynitz stiftete 1720 den Altar und die Kanzel. Eine weitere Schenkung – eine umfangreiche Bibliothek - erhielt die Kirche von Georg Rudolf von Heynitz.
Bezug zum Kloster Altzella
Ort und Kirche hatten keinen direkten Bezug zum Kloster Altzella. Jedoch besaß das Geschlecht derer von Heynitz eine Begräbniskapelle im Kloster Altzella.
55 | Dorfkirche Raußlitz |
Geschichte der Kirche Raußlitz
Willkommen in einer der ältesten Dorfkirchen des ehemaligen Daleminzier-Gebietes. Am Fuße der Radewitzer Höhe, liegt das Dorf Raußlitz. Bereits um das Jahr 1000 wurde inmitten des Dörfchens „Rusalicy“ eine Wehrkirche errichtet und der heiligen Katharina geweiht (Ersterwähnung des Dorfes 1264). Sie diente gleichzeitig der Grenzsicherung zum slawischen Teil des Daleminzier-Gebietes entlang des Ketzerbaches. Um die Kirche herum verlief ein mit Wasser gefüllter Wehrgraben, der später verfüllt wurde. Ein trutziger Turm, der durch die heute noch vorhandene Tür auf der Südseite zu erreichen war, wurde 1694 abgebrochen. Bei Drainage-Arbeiten im Jahr 2000 stießen Arbeiter auf die Fundamentmauern und den Ziegelplattenfußboden, so dass der Turm wieder lokalisiert werden konnte. Zeugnisse aus alter Zeit sind weiterhin eine spätgotische Außenstützmauer an der Süd-Ost-Ecke des Kirchenschiffes sowie die eindrucksvollen spätgotischen Türgewände im Süden und im Westen der Kirche. Letztere zeigt am rechten äußeren Gewändeteil eine sogenannte Teufelskralle, Abschürfungen, von denen man sagt, dass in früherer Zeit Ritter ihre Schwertspitzen dort geschärft hätten.
Eine Rarität: Das Turmgeläut
Vielleicht aus Beständen des aufgelösten Klosters Altzella stammend, kam das Geläut wohl Mitte des 16. Jh. in die Kirche Raußlitz. Die drei wunderbar miteinander harmonierenden Glocken (1519, 1520, 1524) wurden 2003/04 generalüberholt und rufen nun täglich drei Mal zum Gebet.
Neu entdeckt: Die Innenraumgestaltung
Etwa in der Mitte der Längsausdehnung des Langhauses deuten vertikale Wandabsätze auf eine früher erfolgte Erweiterung der Kirche vermutlich in Ostrichtung. Die heutige Form der Kirche spiegelt im Wesentlichen das Ergebnis umfassender Innen- und Außenrenovierungen zwischen 1714 und 1768 wider. Die Ausmalung in dieser Zeit war barocken Stils, wobei die Fenstergewände mit reichem Schmuckwerk bemalt waren (freigelegte Passagen 1. Empore, Südfenster). Die aus dem 16. Jh. stammenden Begräbnistafeln von hier ansässigen Rittergutsbesitzern der Familien von Maltitz (Ilkendorf) und von der Pfordten (Pinnewitz) erinnern daran, dass die Rittergüter Pinnewitz, Raußlitz, Ilkendorf für diese Kirche mitverantwortlich waren. Die Familie von Maltitz hatte zudem eine enge Beziehung zum Kloster Altzella.
Die farbliche Gestaltung des Innenraumes hat stark gewechselt. Die Sächsische Kirchengalerie spricht noch um 1900 von einem „völlig schmucklosen Saalbau“. Die Sehnsucht nach Farbe führte 1924 zu einer umfassenden farblichen Neugestaltung in kräftigen Blau- und Grautönen. In den fünfziger Jahren wurde die zweite Empore entfernt. Im Zuge der dringend notwendig gewordenen großen Innenrenovierung 1999-2003 wurde auf Grund von Farbuntersuchungen die Kirche in barocker Farblichkeit vollständig neu umgestaltet, wobei die beiden alten Deckenbilder zur Überraschung aller wieder freigelegt werden konnten. Nun ist der Himmel über der Gemeinde geöffnet und kleine trompetende Engel schweben über den Gottesdienstbesuchern, Engel, die - deutlich sichtbar - männlich und weiblich sind. In Raußlitz zumindest ist damit die Frage nach der Geschlechtlichkeit der Engel eindrücklich beantwortet.
Ein protestantisches Kirchenkonzept – Taufstein und Kanzelaltar
Nach protestantischem Kirchenverständnis ist der Kirchenraum in einer Achse konzipiert, die über den Taufstein auf den Kanzelaltar zuläuft. Zum Reformationsgedenken 1839 wurde ein eiserner Taufstein“ gestiftet. Mit der Einrichtung der kleinen Taufkapelle mit Buntglasfenstern rechterhand des Altarplatzes wurde 1962 ein neuer Taufstein mit folgender Umschrift geschaffen: „Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden“ (Mk. 16,16). Im Zuge der Renovierung 1999-2003 wurde dieser Taufstein wieder in die Mitte des Altarplatzes gerückt, um deutlich zu machen: Die Taufe ist kein abgesondertes „Winkelereignis“, sondern hat ihren Platz mitten in der Gottesdienstgemeinde.
Auch die in dieser Gegend durchaus übliche Form des Kanzelaltars setzt in klassischer Weise protestantisches Glaubensgut um. Der Kanzelaltar wird von oben nach unten „gelesen“. Die Herrlichkeit Gottes (sonnenähnliche Gloriole mit dem Symbol des dreieinigen Gottes) leuchtet in diese Welt hinein. Die beiden kleinen Gewölbehälften (Himmelsgewölbe) geben in der Mitte Raum. Die Herrlichkeit Gottes wird durch sein Wort (Kanzel) unter die Menschen gebracht. Dabei bildet das Kreuz Jesu eine Brücke zwischen Himmel und Erde. Unter dem Wort Gottes versammelt sich die Gemeinde um den Altar zum Abendmahl. Wort Gottes und christliche Gemeinschaft gehören zusammen.
Der Kanzelaltar ist datiert auf das Jahr 1720 und wurde lt. Bleistifteintrag auf der Rückseite des Altars 1841 durch den Siebenlehner Tischlermeister Siegismund Schneider erneuert. 2002/03 wurde der Kanzelaltar in barocker Farblichkeit grundlegend neu gestaltet.
Von solider Klangqualität – Die Franz Keller-Orgel
Die Orgel wurde 1889 durch den Ostrauer Orgelbaumeister Franz Keller geschaffen. Sie hat 12 klingende Stimmen bei zwei Manualen und Pedal. In den Dreißiger Jahren bekam auf Anregung des damaligen Pfarrers die romantisch geprägte Orgel durch Umbaumaßnahmen einen eher barocken Klangcharakter. Bei der Generalüberholung der Orgel im Jahre 2000 wurde dies beibehalten. Der blaugraue Anstrich von 1924 konnte dabei abgenommen werden, so dass die Orgel heute wieder in ihrer originalen Gestaltung zu sehen ist.
56 | Dorfkirche Wendischbora |
Geschichte der Kirche Wendischbora
Im Rittergutsgelände befand sich die Vorgängerkirche. Diese Nähe zum „Schloss“ gibt Aufschluss über das enge Verhältnis zwischen dem hier lebenden Adel und der Kirchgemeinde. In einem Patronatsverhältnis (Schutzherrschaft) hatte die jeweilige Adelsfamilie (v. Maltitz, v. Schleinitz, Preuß, v. Bomsdorf, v. Feilitzsch und nach 1990 die Familie v. Schwerdtner) über Jahrhunderte eine Mitverantwortung für diese Kirche übernommen. Die über 300 Jahre in Wendischbora ansässige Familie von Maltitz stand in sehr enger Beziehung zum Kloster Altzella. Ein Großbrand im Rittergutsgelände 1833 zerstörte auch die Kirche, die schon früher mehrfach durch Brände in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der freie Standort des Schäferfeldes schien für den Bau einer Kirche besser geeignet. Nach nur einjähriger Bauzeit konnte die Kirche am 23.11.1834 eingeweiht werden. Aus diesem Jahr stammen auch die drei Bronzeglocken, der gusseiserne Taufstein und die Orgel. Ausgeführt wurde ein Saalbau mit zwei Emporen. Der Turm war westlich in das Langhaus eingelassen. Der Gesamtaufriss des Innenraumes ist bis heute unverändert.
Hell und freundlich – die Innenraumgestaltung
Der Innenraum konnte in den vergangenen 15 Jahren grundlegend renoviert und restauriert werden. Dadurch wurde der helle und freundliche Charakter der Kirche deutlich gehoben. Die Emporenfelder zieren Schablonenornamente (2. Empore) sowie die in den dreißiger Jahren geschaffenen Motive zum Kirchenjahreskreis (1. Empore).
Typisch sächsisch - der Kanzelaltar
Vor Ihnen erhebt sich ein Kanzelaltar, wie er sich in sächsischen Kirchen häufig findet. Bei den Neugestaltungen des Kanzelaltars 1884 durch Architekt Kandler wurden oben aufgesetzte Schmuckelemente abgenommen, dafür die seitliche Berankung und die Bekrönung der Kanzel hinzugefügt. Die klassische Ausführung des Kanzelaltares, ist hier leicht reduziert, aber immer noch vom protestantischen Grundkonzept geprägt: Der Kanzelaltar wird von oben nach unten „gelesen“. Die sonnenähnliche Gloriole mit dem Symbol des dreieinigen Gottes steht für die Herrlichkeit Gottes. Der Himmel ist offen (die sonst den Himmel andeutenden zwei Himmels-Gewölbehälften fehlen hier). Die Herrlichkeit Gottes wird durch sein Wort (Kanzel) unter die Menschen gebracht. Die Taube unterhalb des Kanzeldeckels deutet auf den Heiligen Geist Gottes, der durch sein Wort unter Menschen lebendig wirkt und Frieden verkündigt.
Eine reizvolle kleine Königin - die Orgel
Es existieren nur noch acht Orgeln aus der Orgelwerkstatt Müller/ Reiß aus Neugersdorf/ Lausitz. Die Orgel in Wendischbora hat acht klingende Register im Manual und zwei im Pedal. 1905 wurde sie durch den Orgelbaumeister Schäfer aus Freiberg umdisponiert. Außerordentlich originell erscheint das farbige Orgelgehäuse im Rokoko-Stil. Die grundlegende Generalüberholung 2007 ermöglichte die Neuschaffung der Zinnprospektpfeifen und eine restauratorische Reinigung des reizvollen Orgelgehäuses.
Ein Zeugnis einer großen Liebe zur Kirche - die Kirchenfenster
Die Buntglasfenster von 1888/89 wurden durch den Dresdner Kunstglaser Bruno Urban gestaltet. Sie konnten 2003 restauriert werden. Die übrigen großen Kirchenfenster wurden im Jahr 2001/02 durch zwei Gemeindeglieder und einige Helfer ehrenamtlich gänzlich neu geschaffen. Das hereinbrechende Tageslicht ist so immer wieder ein Bild dafür, dass es auch heute durchaus Menschen gibt, die für Gott und seine Gemeinde viel persönlichen Einsatz und Liebe aufbringen.
Ein Zeugnis alter Gießerkunst – der Wasseralfinger Ofen
Bereits 1898 leistete man sich als Kirchenheizung einen sog. Wasseralfinger Ofen - ein wunderbares Zeugnis damaliger Eisengießerkunst, das noch heute bewundert werden kann. Die laufenden Kosten der Heizung wurden damals aus dem Ertrag des sonst umstrittenen „Klingelbeutels“ erbracht (Kollekte im Gottesdienst). 1998 wurde in die Kirche eine elektrische Heizung installiert.
Klein aber rege – die Kirchgemeinde Wendischbora
Wendischbora mit Mahlitzsch ist selbständige Gemeinde (150 Gemeindeglieder) im Schwesterverbund mit Raußlitz und Rüsseina (Pfarrort). Außer in den Gottesdiensten (zweimal monatlich) trifft sich hier Gemeinde in Christenlehregruppen, Flötenkreis, Gitarrenkreis, Junger Gemeinde, Gebetskreis, Seniorenkreis sowie im Erwachsenengesprächskreis „Offene Gemeinschaft“. Die 1998 wieder erworbene alte Kirchschule konnte 2001 zu einem vielseitig nutzbaren Gemeinschaftshaus umgebaut werden, das auch gern zu privaten Feiern und durch Vereine genutzt wird. Höhepunkte in der Gemeinde sind im Rahmen der kirchlichen Hochfeste besonders das für alle drei Gemeinden gemeinsam gefeierte „Open air-Pfingstfest“ auf der kleinen Festwiese, der gemeinsam gefeierte Bußtagsgottesdienst, Ostereierrollen am Ostermontag, Kirchenkinoveranstaltungen sowie einzelne Konzerte.
57 | Kirche Rüsseina |
Geschichte der Rüsseinaer Kirche
Sie ist ein unübersehbares Wahrzeichen dieser Gegend. Ohne es zu ahnen, beschreiten die Besucher - vom Friedhof her kommend - bereits das Kirchenschiff der Vorgängerkirche, sind über den ehemaligen Altarplatz unter dem Turm hindurch nun in die „neue“ Kirche eingetreten. Über Jahrhunderte diente eine sog. Chorturmkirche mit wuchtigem romanischen Turm und westlich vorgelagertem kleinen Schiff als geistliches Zentrum für die über 25 umliegenden Ortschaften. Die Dörfer Priesen und Höfgen waren bis zur Reformation dem Kloster Altzella abgabepflichtig. Als sogenannte „Urpfarrei“ wurde bereits 1090 unter Kaiser Heinrich III. „Rocina“ als Pfründe des Domes zu Meißen erwähnt. Bis ins 19. Jh. hinein blieb die Aufsicht des Domkapitels über die Kirchfahrt Rüsseina erhalten. Ständige Klagen über die Enge der Kirche führten zu dem Entschluss eines Kirchenneubaus. Während das alte Schiff vorerst stehen blieb, wurde 1782 - 1786 östlich des Turmes ein gewaltiges zweites Kirchenschiff in der Art eines Saalbaues angefügt. Ein Kuriosum: ein Turm inmitten zweier Kirchenschiffe! Wann der Dachreiter mit Laterne aufgesetzt wurde, ist unklar. Die Außenproportionen bleiben ungewohnt: Der frühere Baupfleger Möller pflegte von der „Glucke zu Rüsseina“ zu sprechen.
Vierfacher Ruf zum Gebet - Das Geläut
Im Turm befindet sich ein vierfaches Geläut. Während die kleine Glocke (1887) im Turm verblieb, wurden die drei übrigen Glocken im 2. Weltkrieg eingeschmolzen und 1955 durch drei Klangstahlglocken ergänzt. Heute rufen die Glocken drei Mal täglich zum Gebet.
Typisch protestantisch - Der Kircheninnenraum
Die Rüsseinaer Kirche ist mit 1.200 Plätzen eine der größten Dorfkirchen in Sachsen. Die Namensschilder in den Bänken erzählen von Familien, die ihren Kirchenplatz „kauften“ und damit den Kirchenbau mitfinanzierten. Der Kirchenraum ist in einer Achse konzipiert, die über den Taufstein (farblich gestaltetes Gusseisen, 1871) auf den Kanzelaltar zuläuft. Der Hainichener Künstler Gottlob Stecher bediente sich schlichter barocker Formen: Der Kanzelaltar wird von oben nach unten „gelesen“. Die Herrlichkeit Gottes (sonnenähnliche Gloriole mit dem Symbol des dreieinigen Gottes) leuchtet in diese Welt hinein. Das Himmelsgewölbe lässt in der Mitte Raum. Der Himmel ist offen! Die Herrlichkeit Gottes wird durch sein Wort (Kanzel) zu den Menschen gebracht. Dafür steht die Kanzel, die mit den Symbolen Kreuz, Anker und Herz nach Apostel Paulus Schwerpunkte göttlicher Gaben setzt.
Christliche Symbolik im Wandel der Zeiten - Die Buntglasfenster
1885/86 schuf die berühmte Firma Tuercke aus Zittau die Buntglasfenster auf der Ostseite. Die unteren Fenster zeigen im Symbol die vier Evangelisten Matthäus (Engel), Markus (Löwe), Lukas (Stier) und Johannes (Adler). Leider war die Dresdner Firma Schreiner jeglicher christlicher Symbolik dermaßen unkundig, dass sie bei der Renovierung der Fenster 1982-85 die Reihenfolge der Evangelisten vertauschten und anstelle des Engels einen zweiten Stier fabrizierte.
Ein Zeugnis lokaler Handwerkskunst - der Zentralleuchter
Rüsseina war geprägt durch mehrere Metallfachbetriebe. Dies spiegelt sich in der Ausführung des Zentralleuchters wider, den Schmiedemeister Pilz 1985 nach dem Entwurf des Berliner Architekten Klaus Bartheil schuf.
Klangwelt Orgel
Dass Rüsseina heute eine wunderbare und solide Orgel hat, ist das Ergebnis einer schlechten „Spar-Erfahrung“. 1785 hatte die Lommatzscher Firma Richter für 900 Taler eine Sparvariante eingebaut. Diese aber war mit so vielen Mängeln behaftet, dass die Rüsseinaer sich bereits 1871 für die Anschaffung einer Jehmlich-Orgel entschlossen (3.800 Taler). Die Orgel konnte 2005 zusammen mit der Reaktivierung der historischen Balghebeanlage generalüberholt werden und besticht durch Klangfülle und Farbenreichtum. Mit zwei Manualen hat sie 27 klingende Register und über 2000 Pfeifen. Die Orgel befindet sich der Kanzel gegenüber und steht für die klangvolle Stärkung einer singenden Gemeinde.
58 | Kirche Ziegenhain |
Geschichte und Besonderheiten der Kirche Ziegenhain
Die kleine Kirche in Ziegenhain wurde 1703/04 anstelle eines älteren Kirchleins erbaut, wobei Teile der Vorgängerin in den Neubau mit einbezogen wurden. Im Inneren ist die barocke, zweiemporige Kirche einfach gehalten.
Ein großer hölzerner Kanzelaltar, gemalt in Weiß und Gold, bestimmt den Chorraum. Über dem gemauerten Altartisch befindet sich als Predella eine Darstellung des Heiligen Abendmahls. Über dem Schalldeckel der Kanzel steht auf der Weltkugel ein Salvator Mundi.
Die klangschöne Orgel schuf 1858/59 Leopold Kohl aus Leipzig. Sie ist ein solide gebautes, technisch weitgehend original erhaltenes Instrument. Insgesamt 19 Register auf Haupt-, Neben- und Pedalwerk stehen dem Organisten bzw. der Organistin zur Verfügung. Die Ziegenhainer Orgel ist eine der wenigen noch erhaltenen Kohl-Orgeln und daher eine Zeugin der Orgelbaugeschichte in Sachsen im 19. Jahrhundert. Zurzeit wird sie restauriert.
Die alte Sakristei deckt ein Korbbogen-Kreuzgewölbe. In der Tür erhielten sich ein barockes Schloss und Beschläge, im Raum ein kleines gotisches Fenster und eine Abstellnische aus dieser Zeit. Die darüber liegende Betstube ist durch eine außen liegende Freitreppe zu erreichen. Der kleine, freundliche Raum mit 20 Plätzen wird als Winterkirche genutzt.
Der Maler Oskar Zwintscher stiftete 1906 der Kirche zu Ziegenhain zum Gedächtnis seines hier im Pfarrhaus geborenen Vaters das Gemälde 'Pieta'.
In den 70/80er Jahren wurde die Kirche renoviert. 1995 konnte der Dachreiter mit seiner glockenförmigen Haube und Laterne erneuert werden. Die farbenfrohe Turmuhr ist eine besondere Augenweide. 2002 und 2003 wurden Dach und Fassade saniert. Seitdem erstrahlt die Kirche wieder in ihrer ursprünglichen barocken Farbfassung.
Bezug zum Kloster Altzella
Der Ort und die Kirche Ziegenhain standen in keinem direkten Zusammenhang zum Kloster. Die Stadt Nossen jedoch gehört seit Anbeginn zum Klosterbezirk Altzella.
59 | St. Bernhard Nossen |
64 | Heimatmuseum Nossen |
65 | Museum für ländliches Brauchtum |
66 | Park auf der Radewitzer Höhe |
71 | Schloss Heynitz |
Das kleine Schloss Heynitz hat seine Ursprünge wohl im 10. Jahrhundert und verschiedene Umund Ausbauten hinter sich. Im Jahr 2004 wurde das Schlossensemble vom Förderverein Schloss Heynitz e.V. und der Familie von Watzdorf erworben. Gemeinsam mit weiteren Akteuren, wie dem Naturschutzbund, entwickelte die Gruppe die Anlage zu einem Ort der Begegnung für Kultur und Naturbewahrung und bietet Besuchern ein vielfältiges Angebot an.
72 | Schloss Nossen |
Zentrumsnah und dennoch idyllisch gelegen blickt das Schloss Nossen über das Tal der Freiberger Mulde. Im Inneren des Renaissanceschlosses kann in die Geschichte des Schlosses – vom Kurfürstenund Kaminzimmer bis zum Keller und Verlies im Südturm des Westflügels – eingetaucht werden. Die Dauerausstellung „Spurensuche in Sachsen – Die Familie von Schönberg in acht Jahrhunderten“ widmet sich der Geschichte der sächsischen Adelsgeschlechter, dem Hauptthema des Schlosses. Die Geschichte des Schlosses Nossen beginnt 1185, als die Ritter von Nuzzin zu den ersten Besitzern einer äußerlich heute unbekannten Burg auf dem Felssporn ernannt werden. Später übernahmen die Bischöfe von Meißen die Burg, bis sie diese 1436 an das Kloster Altzella verkauften. Nach der Reformation wurde der nun ehemalige Klosterbesitz von Altzella zum Amt Nossen. Kurfürst August ließ die Burg ab 1554 in ein repräsentatives Renaissanceschloss umbauen. Teile des Riesensaals dienen heute noch als Veranstaltungsräume. Die heutige Gestalt des Schlosses entstand ab dem Ende des 17. Jahrhunderts.
Ab 1630 wurde das Schloss Nossen Sitz des Amtshauptmannes und vorwiegend als Verwaltungsgebäude genutzt. Es beherbergte das Rentamt sowie Justizamt mit Gerichtsamt und Kerkern. Im 19. Jahrhundert verfiel es allmählich und wurde unter anderem als Außenstelle der Waldheimer Strafanstalt, als städtisches Heimatmuseum und auch als Wohnraum genutzt. Seit 1993 gehört es zusammen mit dem Kloster Altzella zu den Staatlichen Schlössern, Burgen und Gärten des Freistaates Sachsen. Heute beherbergt das Schloss Dauer- und Sonderausstellungen, die sich mit der wechselvollen Schloss- und Regionalgeschichte und einem fast vergessenen sächsischen Adelsgeschlecht befassen.
73 | Schloss Pinnewitz |
74 | Schloss Schleinitz |
Gut lässt sich am Schloss Schleinitz die ursprüngliche Wasserburg, zwei durch eine Zwingmauer verbundene Rundtürme, erkennen. Durch Jahrhunderte erfolgten Um- und Ausbau, sodass man heute Merkmale aus fast allen Stilepochen der alten Baukunst erkennen kann. 1994 erfolgte die Gründung des Fördervereins Schloss Schleinitz, der in Zusammenarbeit mit der Gemeinde der Initiator für die Erhaltung und Sanierung des Ensembles ist. Restaurant mit Hotel, vielfältige Angebote wie Volks- und Kinderfeste, Ausstellungen und Vorführungen des alten Handwerkes prägen den heutigen Charakter des Ensembles.
173 | Schlosspark Heynitz |
171 | Kirche Deutschenbora |
172 | Stadtkirche Nossen |
53 | IG Dampflok Nossen e.V. |
Die IG Dampflok Nossen e.V. betreibt das Eisenbahnmuseum im ehemaligen Bahnbetriebswerk Nossen (Bw Nossen), in dem mehrere sowohl betriebsfähige als auch in Aufarbeitung befindliche Dampfloks beheimatet sind. Die Geschichte der Eisenbahn in Nossen begann im Jahr 1865. Damals baute die private Leipzig- Dresdner Eisenbahn-Compagnie (LDE) eine zweite Eisenbahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden, deren Abzweigung im Oktober 1868 schließlich auch Nossen erreichte. Seit der Eröffnung des Abschnitts Nossen – Meißen im Dezember 1868 besitzt Nossen einen „Durchgangsbahnhof“. Mit der Einstellung des Reiseverkehrs auf der Strecke Riesa – Nossen 1998, wurde Nossen auch als Personaleinsatzstelle aufgelöst. Seitdem ist der Verein Nutzer des Lokschuppens. Regelmäßig finden hier Veranstaltungen und auch Sonderfahrten statt.
60 | Freilichtbühne Steinbusch |
61 | LOKAL.BAHNHOF |
62 | Rock im Park Leuben |
67 | Kursächsische Postmeilensäule - Ganzmeilensäule Altzella |
68 | Kursächsische Postmeilensäule - Halbmeilensäule Nossen |
70 | Sächsische Postmeilensäule Nossen |
19 | ehemaliger Bahnhof Nossen |
» Routenplaner
» eisenbahn-um-nossen.de
» de.wikipedia.org/..
21 | Informationstafel "Grubenfeld Fröhlicher Sonnenblick Erbstolln" |
22 | Informationstafel "Grubenfeld Ronnov Erbstolln" |
23 | Informationstafel "Oberer Sonnenaufgang Stolln und Pingenfeld" |
24 | Informationstafel "Pulverhaus vom Fröhlicher Sonnenblick Erbstoll" |
25 | Informationstafel Nossen (Talstraße / B101) |
27 | Parkplatz Eichholzgasse |
28 | Parkplatz Pitzschetalweg |
29 | Parkplatz Radewitzer Höhe |
30 | Grillplatz Grabischau |
31 | Rastplatz am Huthaus |
32 | Rastplatz Eulitz |
33 | Rastplatz Leuben |
34 | Rastplatz Rüsseina |
35 | Rastplatz Ziegenhain (Feuerwehr) |
36 | Rastplatz Ziegenhain (Kindergarten) |
37 | Rastplatz Schleinitz |
38 | Rastplatz Radewitzer Höhe |
39 | Rastplatz am Aussichtspunkt Raußlitz |
40 | Rastplatz Bastei Nossen |
41 | Parkplatz Talstraße |
171 | Parkplatz Talstraße |
172 | Informationstafel Chorener Straße, Rüsseina |
173 | Informationstafel Querstraße, Rhäsa |
174 | Informationstafel Heynitzer Straße |
175 | Informationstafel Am Rodigtturm |
176 | Informationstafel An der Muldenbrücke |
177 | Informationstafel Am Freibad Nossen 1 |
178 | Informationstafel Am Freibad Nossen 2 |
179 | Informationstafel Zellaer Straße |
180 | Informationstafel Lerchenweg |
181 | Informationstafel Am Klosterpark Altzella |
182 | Informationstafel Zellsteig |
183 | Informationstafel Grüner Weg |
184 | Informationstafel Waldheimer Straße |
185 | Informationstafel Grunaer Weg, Rhäsa |
186 | Rastplatz Zellsteig |
187 | Rastplatz am Rodigtturm |
188 | Rastplatz Siebenlehner Weg |
189 | Rastplatz am Muldewehr |
190 | Rastplatz an der Stadtkirche Nossen |
191 | Rastplatz Schleinitzer Straße, Leuben |
193 | Rastplatz Bodenbacher Weg |
194 | Rastplatz Zellsteig 2 |
195 | Rastplatz Steinbusch |
196 | Rastplatz Zellsteig 3 |
230 | Stadt Nossen |
26 | Parkplatz am Rodigtturm |
Etwa 250 Meter südlich des Rodigtturmes befindet sich ein Parkplatz, von dem der Ausflug zur Aussichtsplattform gestartet werden kann. Der Turm ist ganzjährig geöffnet und zieht Besucher jeden Alters an, die einen Weitblick über die Landschaft um Nossen genießen wollen. Er ist bestens als Ausflugsziel für Familien, Wandergruppen und Naturfreunde geeignet.
Das Projekt wird gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung nach der Richtlinie FR-Regio, welches mit Steuermitteln
auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes mitfinanziert wird.